Aufenthalt im Krankenhaus und Pflegeheim

In meiner Abwesenheit haben mir viele Leute hier im Netz geschrieben per Mail oder PN bei Facebook oder Whatsapp, wo ich bin. Damit ich es nicht 500 mal schreiben muss, schreibe ich es hier für alle einmal. :-)

Kurz vor Silvester am Sonntag 29.12.2019 wollte ich Nachts aufstehen weil ich mal auf WC musste. Als ich am Waschbecken stand und mir die Hände gewaschen habe, hatte ich plötzlich einen dermaßen starken Krampf im unteren Rücken, dass mir die Kraft zum Stehen fehlte. 

Also bin ich umgefallen und konnte nicht mehr aufstehen. Ich hatte das jetzt schon zum 4. mal. Und so lag ich erst mal am Boden. rund 8 Stunden. Denn dann eine liebe Freundin, Monika Stern-Seib. Mit ihr war ich sowieso verabredet, dass sie an dem Sonntag zu mir kam. 

Sie klingelte unten, aber ich konnte ja nicht auf machen. Sie kam jedoch dann unten ins Haus weil jemand rein oder raus ging. Monika kam dann in meine Etage mit dem Aufzug. Sie klingelte hier oben. Ich hörte das weil es verschiedene Klingeln sind, an der Haustür und an der Wohnungstür. 

Ich konnte mich zwar nicht sonderlich bewegen. Aber ich sagte ihr durch die geschlossene Tür was los war. Ich sagte ihr sie kann unten beim Hausmeister, der 1 Etage unter mir wohnt, bescheid sagen. Er hat einen Schlüssel zu meiner Wohnung. Das tat sie und kam in meine Wohnung. Sie packte ein paar Dinge zusammen. Wichtig war Handy und Ladekabel. :-) Und noch ein paar andere Dinge. 

Als dies erledigt war, sagte ich ihr nun kann sie den Rettungswagen rufen. Da ich das schon 3 mal hatte wusste ich ja die werden mich in die Notaufnahme mitnehmen und mit Schmerzmittel vollpumpen per Infusion. 

Als die Sanitäter fragten wo ich hin will sagte ich ins Krankenhaus Düren. Denn in Lendersdorf wurde ich beim letzten Mal recht ruppig von einem Pflegehelfer oder was das war in den MRT Raum geschoben. Wäre ich normal drauf gewesen hätte ich ihm die Meinung gesagt. Darum wollte ich nun nach Düren. 


Dort lag ich erst mal einige Stunden in der Notaufnahme. Ohne, dass etwas Nennenswertes passierte. Am Ende hieß es dann, dass ich dort bleiben sollte. Das war auch mein Wille. Denn nachdem das nun schon das 4. Mal passiert ist, sollte endlich mal richtig raus gefunden werden, woran das liegt. Bei den bisherigen MRT in den Notaufnahmen konnte da nicht wirklich was gefunden werden. Der jeweilige Arzt konnte nicht sagen woran es lag. 

Nun wurde ich also stationär aufgenommen. War cool. Ein Dreibettzimmer und ich war alleine. :-) Bei den Untersuchungen sagte ich auch, dass mir das Fußgelenk rechts schmerzte. Bzw. ich spürte einen Druck. Wirklich weh getan hat es nicht. Aber dann wurde ich nochmal im MRT durchleuchtet. Aber nur der Fuß. 

Der Arzt sagte direkt, da ist etwas kaputt gegangen. Aber sie müssen die Bilder noch richtig auswerten. 

Was da kaputt gegangen war? Als ich im Bad umgefallen bin, hatte ich ein Knacken gehört. Aber mir war nicht klar ob das bei mir war oder ob ich gegen die Heizung oder gegen die Tür gefallen bin. Denn mir tat ja nichts weh. Nur dieser Druck im Fußgelenk war nachher da. 

Das Fußgelenk war gebrochen. Ich konnte es erst gar nicht glauben. Ich dachte immer es tut richtig weh. Aber es tat nicht so schlimm weh und ich konnte auch gehen. 

Ich bekam dann eine Schiene, die mir so angelegt wurde, damit das Fußgelenk stabilisiert ist. Dies sollte ich nun 6 Wochen tragen. Mir wurde auch gesagt, ich darf sie nicht ablegen und dann gehen. Sonst würden die 6 Wochen wieder von vorne anfangen. 

Ich bekam vom Krankenhaus auch einen Rollator zur Verfügung gestellt, damit ich gehen konnte. Denn dies geht ja nicht mehr ohne wegen der MS. 

Mir wurde dann gesagt, ich hätte ein Lipom im Rücken. Was da nun gegen getan wurde? Mir wurde gesagt die wollen dies nach Möglichkeit ohne OP behandeln. Damit war ich natürlich einverstanden. 

Doch ich muss jetzt nach 5 Wochen sagen, ich weiß gar nicht was dagegen getan wurde. Ich habe einige Medikamente bekommen. Ich meine das sind überwiegend Schmerzmittel. Muss ich mir aber im Internet noch genau ansehen was das ist. Die Medikamente muss ich nun täglich nehmen. Morgens sind es gemeinsam mit meinen MS Medikamenten 9 Stück, Mittags eine Tablette, Abends 4 und für die Nacht wieder eine. Davon sind 4 von meinen Bisherigen Medikamenten rund um die MS. eine Pille muss ich 4 mal am Tag nehmen. Das ist ein Schmerzmittel. Und ich muss sagen, dieses Medikament hilft wirklich. Mir ist in den letzten Wochen schon einige Male aufgefallen, wenn ich wieder einen Druck im Rücken hatte, war dieser nach rund 15 Minuten weg wenn ich diese Tablette geschluckt hatte. 

Aber es kam weder jeder für die Krankengymnastik noch wurde sonst etwas gemacht. Das gibt mir ziemlich zu denken.

Nach rund 1,5 Wochen im Krankenhaus kam ich in ein Pflegeheim. Im Seniorenheim Marienhof in Merzenich bei Düren. Es ist zwar ein Altersheim, aber auch ein Pflegeheim wo ich zur Kurzzeitpflege war. Dort war ich bis heute, 02.02.

Meinen Erfahrungsbericht in diesem Haus gibt es hier auf der Seite in den nächsten Tagen. 

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